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DER
VEREIN DIE
PROJEKTE DAS
SPITAL MALAWI/PHALOMBE INFOMATERIAL Pro
Phalombe Design OPTIVISION Version 3. Mai 2010 |
Ausgrabungen belegen, dass die Ufer des Malawisees bereits seit Jahrtausenden bewohnt werden. Die ersten Spuren lassen gar auf eine 2.5 Mio Jahre alte Geschichte schliessen (Homo Rudolfensis). Vor etwa 10 000 Jahren besiedelten Buschmänner die Gestade um den See, bis aus Zentralafrika einfallende Bantuvölker die Pygmäen zunehmend verdrängten. Diese Bantu arbeiteten als Ackerbauern, hielten Vieh und kannten bereits die Eisenverarbeitung. Sie zerfielen bald in verschiedene Gruppen und bildeten unter anderem das Reich Maravi. Das Wort bedeutet widerspiegelndes Licht und spielt vermutlich auf die Sonnenspiegelung im Malawisee an. Portugiesische Seefahrer waren die ersten Europäer, die im 15. Jahrhundert an der Küste des Indischen Ozeans einen regen Handel mit einheimischen und arabischen Völkern betrieben. Traurige Berühmtheit erlangte die Ostafrikanische Küste allerdings erst im Zug des Sklavenhandels im 18. und 19. Jahrhundert. Jegliche Entwicklung stagnierte und weite Landstriche wurden nahezu entvölkert.
Die Mobilmachung in den Kolonien hatte zur Folge, dass in beiden Weltkriegen etliche Afrikaner auf der Seite der Engländer ins Gefecht ziehen mussten. Eine Folge war der erste afrikanische Aufstand in der Geschichte der Kolonie am 23. Januar 1915 (John Chilembwe Rising). Dieser Tag ist heute der Nationalfeiertag Malawis. Der erste Politiker, welcher sich erfolgreich gegen die
Kolonialmacht stemmte, war Dr. Hastings Grosse wirtschaftliche Probleme, sowie der umstrittene
Führungsstil des Präsidenten auf Lebenszeit führten zu
einer zunehmenden Isolation des Landes. Erst durch den Druck der wichtigsten
Geberländer liess sich 1993 ein Mehrparteiensystem einführen.
Ein Jahr später gewann die United Democratic Front unter Bakili Muluzi
die Präsidentschaftswahlen und löste Kamuzu Banda nach dreissigjähriger
Herrschaft ab. |